Teil 1 von „Auf der Suche nach NABER Kaffee“

Wir machen Kaffee zum Verlieben, nämlich unseren NABER Kaffee aus unserer Wiener Kaffee Manufaktur. Deswegen machen wir es unseren Kaffee-Genießern ganz leicht, ihn auch zu lieben und versorgen damit Cafés, Restaurants und Hotels, die das Besondere schätzen.

Wo findet man also den „Geschmack von Welt aus Wien“ in Wien? Ganz einfach, zum Beispiel im wunderschön renovierten Adlerhof im siebten Bezirk. Der Adlerhof ist ein altes Wiener Gasthaus, das unter neuer Flagge mit Wiener Vintage-Atmosphäre in der Burggasse klassische Wiener Gasthausgerichte, Kuchen und unserem einzigartigen Kaffee serviert. Unser Genusstipp: Brunchen im Adlerhof-Wintergarten am Wochenende ist gerade ziemlich angesagt.

Foto: ©AtelierKarasinski_

Italienische Espressoarten

Für Espresso gibt es die unterschiedlichsten Zubereitungsarten. In Italien sind zahlreiche Zubereitungsmethoden beliebt, mit denen der Espressogenuss individualisiert werden kann. 

Bei den meisten italienischen Kaffeespezialitäten bietet der Espresso die Grundlage und kann ganz nach dem persönlichen Geschmack verfeinert werden. Wir stellen hier bekannte Espresso Arten vor.

Der klassische Espresso

Espresso ist in Italien allgemein als der „übliche“ Kaffee bekannt und wird zu jeder Tageszeit getrunken. Fachlich korrekt zubereiteter Espresso zeichnet sich durch intensives Aroma und cremige Konsistenz aus. Eine feste Crema auf dem Espresso ist ein Qualitätsmerkmal und wird daher besonders von Kennern geschätzt. Aber auch Espresso-Vollautomaten für verschiedene Kaffeegetränke machen mittlerweile wirklich guten Kaffee in kleinen Tassen.

Espresso Doppio

Für alle, die lieber eine größere Menge Kaffee bevorzugen, ohne das charakteristische intensive Aroma von Espresso zu verlieren, entscheiden sich für einen Espresso Doppio. Dieser doppelter Espresso hat 50 bis 60 ml Inhalt und schmeckt auch als Grundlage für einen Cappuccino – echt Italienisch natürlich mit Milchschaum statt Obers – ausgezeichnet.

Espresso Lungo

Eine weitere Variante des Espressos ist der Lungo. Dazu wird die gleiche Menge Kaffeepulver wie bei einem Espresso benötigt, diese wird jedoch mit der doppelten Menge Wasser zubereitet.

Damit ausreichende Aromen in den Lungo gelangen können, wird eine längere Brühzeit als bei einem Espresso angesetzt. Durch die längere Extraktionszeit treten bei einem Lungo die bitteren Noten mehr in den Vordergrund.

Espresso Ristretto

Ristretto ist der „kurze” Espresso und wird – im Gegensatz zu Lungo – mit der Hälfte der Wassermenge zubereitet, die für einen Espresso verwendet wird. Dadurch entsteht ein sehr starker und aromatischer Kaffee, der viel konzentrierter als der klassische Espresso ist.

Wer jetzt schon Lust auf eine Tasse meisterhaften Espresso aus unserer Wiener Kaffee Manufaktur bekommen hat, findet auf unserer NABER Website mit unserem Easy-Serving-System, kurz auch E.S.E genannt, perfekten Espressogenuss mit wenig Aufwand.

So einfach geht’s:

Schritt 1: Schalten Sie die NABER E.S.E. Pads-Maschine ein

Schritt 2: Befüllen Sie den Wassertank mit frischem Leitungswasser

Sobald die Betriebstemperatur erreicht wurde und die rote LED erlischt, geht es ans Espresso machen:

Schritt 3: NABER E.S.E Pad auswählen und in die NABER E.S.E. Pads-Maschine reinlegen.

Schritt 4: Den Hebel der NABER E.S.E. Pads-Maschine sanft herunterdrücken. Pumpe einschalten – schon läuft der Kaffee langsam und mit feinem Crema aus der Maschine. Pumpe nach der gewünschten Menge Kaffee abschalten – genießen!

Das ist richtiger Espresso – voller Crema und perfektes Aroma schon ab der ersten Tasse.

Kaffee: Die richtige Zubereitung für den perfekten Geschmack.

Kaffee schmeckt rund um den Erdball,  für den individuellen Genussmoment ist die richtige Zubereitung  entscheidend für den perfekten Geschmack. Es gibt verschiedene Arten von Kaffeemaschinen, wir möchten diesmal jedoch mit der Chemex-Methode eine weniger bekannte Zubereitungsart vorstellen, die unter wahren „Kaffeeliebnabern“ als Geheimtipp gilt. 

Die Chemex-Methode basiert auf dem slow drip brewing-Verfahren mittels Kaffeefilter, bei dem heißes Wasser langsam über frisch gemahlenem Kaffee gegossen wird. Dieses Verfahren erfordert etwas Geduld und Sorgfalt, aber das Ergebnis ist es definitiv wert. Folgen Sie diesen einfachen Schritten, um den perfekten Kaffee zu Hause zuzubereiten: 

  1. Wählen Sie die besten Bohnen:
    Hier gibt es nur eine (richtige) Antwort: Die Kaffeebohnen der NABER Kaffee Manufaktur.
  2. Mahlen Sie die Bohnen:
    Denn frisch gemahlener Kaffee schmeckt am besten. Ebenfalls erfordert die Chemex-Methode nicht zu fein gemahlene Bohnen, ein mittlerer Mahlgrad wird empfohlen. Wenn Sie keine Kaffeemühle haben, können Sie die Bohnen in einem Blitzhackerzerkleinern. Achten Sie darauf, die Bohnen nicht zu fein zu mahlen, sonst wird der Kaffee bitter schmecken.
  3. Bringen Sie Wasser zum Kochen:
    Die richtige Temperatur des Wassers ist entscheidend für den perfekten Geschmack des Kaffees. Das Wasser sollte etwa 92 Grad Celsius heiß sein, bevor es über die Bohnen gegossen wird. Wichtig: Legen Sie in den Filtertrichter zwei Filtertüten ein und befeuchten Sie diese mit ein paar Spritzern warmen Wassers, bevor Sie den gemahlenen Kaffee einfüllen.
  4. Gießen Sie das Wasser langsam über die Bohnen:
    Achten Sie darauf, dass Sie das Wasser gleichmäßig über alle Bohnen verteilen und nicht zu schnell eingießen. Wenn das Wasser zu schnell eingegossen wird, kann es den Geschmack des Kaffees beeinträchtigen. 
  5. Deckel aufsetzen und abwarten:
    Nachdem alle Bohnen mit dem heißen Wasser bedeckt sind, setzen Sie den Deckel auf den Filterträger der Chemex-Kanne und lassen Sie den Kaffee 5-6 Minuten stehen. Durch den Deckel wird verhindert, dass Dampf entweicht und somit bleibt mehr Hitze im Behälter, was wiederum bedeutet, dass der Kaffee besser extrahiert wird.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie viel Arbeit in der Zubereitung eines wirklich guten Kaffees steckt. Die Bohnen müssen richtig geröstet und gemahlen werden, die Wasserqualität muss stimmen und die Brühzeit muss exakt eingehalten werden. Wer sich die Mühe macht, all diese Faktoren zu berücksichtigen, wird mit einem hervorragenden Geschmack belohnt werden.

Was hat es mit Koffein im Kaffee wirklich auf sich?

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt und wird vor allem für seine belebende Wirkung geschätzt, die er dem darin enthaltenen Koffein verdankt. Die genaue Menge an Koffein im Kaffee hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art des Kaffees, der Herstellungsmethode und der Tasse, in der er serviert wird – hier haben wir die wesentlichen Punkte kurz zusammengefasst

Die Art des Kaffees: Es gibt verschiedene Arten von Kaffeebohnen, die unterschiedliche Mengen an Koffein enthalten. Arabica-Bohnen sind am weitesten verbreitet und enthalten normalerweise weniger Koffein als Robusta-Bohnen. Die Art des Kaffees, den Sie trinken, beeinflusst also die Menge an Koffein, die Sie zu sich nehmen.

Die Herstellungsmethode: Die Herstellungsmethode des Kaffees hat ebenfalls Auswirkungen auf die Menge an Koffein im Getränk. Das Brühverfahren spielt hierbei eine Rolle. Filterkaffee enthält in 100 ml normalerweise weniger Koffein als Espresso, durch die größeren Mengen, die davon getrunken werden, nimmt man aber meist mehr Koffein zu sich, als mit derselben Anzahl an Espressi..

Die Tasse: Die Größe der Tasse, in der der Kaffee serviert wird, beeinflusst auch die Menge an Koffein im Getränk. Eine kleine Tasse (z.B. eine Tasse Espresso) enthält daher weniger Koffein als eine große Tasse (z.B. eine Tasse Filterkaffee).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Menge an Koffein im Kaffee von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Grundsätzlich kann aber festgehalten werden, dass eine Tasse schwarzer Kaffee ungefähr 95 mg Koffein enthält, was etwa so viel ist wie in einer Tasse Tee. 

Was macht Koffein mit uns? 

Die meisten Menschen trinken Kaffee, weil sie müde sind und mehr Energie haben möchten. Koffein bewirkt, dass die Herzfrequenz steigt und die Blutgefäße sich erweitern. Dadurch wird das Blut schneller durch den Körper transportiert und die Muskeln werden besser mit Sauerstoff versorgt. Koffein ist also ein angenehm wirksames Stimulans, das die körperlichen und geistigen Leistungen steigert. Bei Koffeinüberempfindlichkeit empfehlen wir die ebenso aromatische Sorte „Mit Ohne“ aus unserer NABER Wiener Kaffee Manufaktur, erhältlich als Bohne, Kapsel oder ESE-Pads. Die belebende Wirkung von Koffein hält allgemein nicht lange an. Nach etwa einer bis anderthalb Stunden beginnt der Körper, das Koffein abzubauen. Dann sinkt die Herzfrequenz neuerlich  und die Blutgefäße ziehen sich wieder auf den normalen Umfang zusammen.

Kaffeetrends 2022

In den letzten Jahren waren die Kaffee-Trends stark von süßen und fruchtigen Aromen geprägt. Experten rechnen aber auch mit einer Renaissance klassischer Geschmacksrichtungen. Herbe und bittere Noten werden voraussichtlich wieder an Bedeutung gewinnen.

Diese Trendverlagerung spiegelt sich auch in der Nachfrage nach verschiedenen Kaffeesorten wider. Während in den letzten Jahren Sorten wie Arabica und Robusta immer beliebter wurden, erleben nun auch andere Sorten, wie zum Beispiel die Liberica und die Excelsa, einen Aufschwung. Der Trend zu herben Geschmacksrichtungen ist auch eine Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach natürlichen und unverfälschten Produkten. Immer mehr Konsument:innen möchten wissen, woher ihr Kaffee stammt und unter welchen Bedingungen er angebaut wird. 

Dieses Bewusstsein für die Herkunft des Kaffees hat dazu geführt, dass immer mehr Rösterein ihre Bohnen direkt bei den Farmen kaufen und diese dann in kleinen Batches rösten. Auch der Handel mit Fairtrade-Kaffee nimmt weiter zu. 

Ein weiterer Trend, der sich nach 2022 fortsetzen wird, ist die Nachfrage nach vegan zubereiteten Kaffeespezialitäten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Lebensweise und auch der Kaffeekonsum passt sich immer mehr diesem Trend an. Veganer Kaffee ist entweder milchfrei oder wird mit pflanzlichen Milchersatzprodukten zubereitet. Sojamilch ist nach wie vor die am häufigsten verwendete Alternative, aber auch Kokosmilch, Hafermilch und Mandelmilch werden immer beliebter. 

Auch koffeinfreier Kaffee wird weiter an Bedeutung gewinnen. Dieser Trend ist besonders bei jüngeren Konsumenten zu beobachten, die gerne öfters zu einer guten Tasse Kaffee greifen als andere. Da koffeinfreier Kaffee jedoch den gleichen Geschmack hat wie regulärer Kaffee, ist er eine ideale Alternative für alle, die ihren Koffeinkonsum reduzieren möchten. 

Insgesamt erwarten uns im Verlauf des Jahres  einige interessante  Kaffee-Trends! In der NABER Wiener Kaffee Manufaktur geschieht die Röstung bekanntlich in reiner Handarbeit, so entsteht Tag für Tag eine Auswahl erstklassiger Kaffeeröstungen, die den höchsten Ansprüchen an Aroma, Dichte und Säure gerecht werden. Damit jede Tasse zum Charakter des jeweiligen Kaffeegeschäfts passt.

Die Wurzeln des Kaffees & eine dramatische Geschichte

Jede Kultur hat ihr Handwerk. Es gibt japanisches Washi-Papier, indische Seidenstoffe und persische Teppiche. Im Jemen ist es der Kaffee. Nichts stellt die Einzigartigkeit  dieses Landes besser das als die Geschichte des Kaffeehandels und die uralte Tradition der Kaffeebauern.

Auf die Frage, wer den größeren Anspruch auf den Ursprung des Kaffees erhebt, Jemen oder Äthiopien, werden Sie mit Sicherheit unterschiedliche Antworten erhalten. Es scheint, dass die Pflanze in Äthiopien zum ersten Mal angebaut wurden, aber es steht auch fest, dass das Getränk im benachbarten Jemen gereift ist.

Die Geschichte des Kaffees reicht Jahrhunderte zurück, und um seine Wurzeln zu ergründen, muss man sich durch düstere Aufzeichnungen und fantastische Mythen wühlen. Wir wissen, dass im 15. Jahrhundert Sufi-Mönche im Jemen damit begonnen haben, Kaffee für den Handel anzubauen, zu trinken und zu produzieren. Im Laufe der Zeit verfeinerten die Jemeniten ihre Nutzung des einzigartigen Klimas und Geländes in ihrem Land, um einen unverwechselbaren und geschmackvollen Kaffee zu produzieren. Der jemenitische Kaffee wurde bald zum Mittelpunkt wirtschaftlicher, historischer und kultureller Veränderungen, die noch heute in der ganzen Welt nachhallen.  

Kaffee wurde zu einem zentralen Objekt des Handels, der sozialen Interaktion und sogar der religiösen Frömmigkeit. Sein Konsum führte damals schon zur Entstehung von „Coffeeshops“, und wurde zu einem neuen Exportgut für den Jemen und sogar zu einem starken Stimulans für muslimische Mönche während ihrer Gebete. Die Auswirkungen waren jedoch nicht immer positiv, und der jemenitische Kaffee war auch Gegenstand umstrittener Verbote, Kriegsbeute und inspirierte sogar zu Raub und Spionage.

Von Al-Makha zum Mocca

Der Geschichte des jemenitischen Kaffees fand besonders in der berühmten Hafenstadt Al-Makha statt. Unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches hat der Jemen sein kostbares koffeinhaltiges Erzeugnis verfeinert und behutsam gehütet. 

Lebende Kaffeepflanzen oder gar Samen verkaufen?

Nein, ausgeschlossen! Dadurch konnten die Jemeniten ein weltweites Monopol auf den Kaffeehandel rund um diesen etwas verschlafenen Hafen errichten.

Der Kaffee aus Al-Makha wurde zunächst einfach als Mocca-Kaffee bezeichnet, ein Name, der ursprünglich wenig mit dem schokoladigen Kaffeegetränk zu tun hatte, das man heute kaufen kann.

Allerdings konnte der Jemen seine Geheimnisse nicht ewig bewahren: Niederländischen Händlern gelang es schließlich, eine lebende Kaffeepflanze in die Hände zu bekommen. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden auch außerhalb der Grenzen des Jemen und des Osmanischen Reichs Kaffeeplantagen angelegt. Die Verbindung des Hafens von Al-Makha mit der indonesischen Insel Java führte auch zu einer der ältesten und bekanntesten Kaffeemischungen der Welt, dem Mocca Java.

Und als die Kaffeeproduktion weltweit zunahm, schwand das jemenitische Handelsmonopol ebenso wie die Stadt Al-Makha langsam dahin.

Mocca der Neuzeit 

Auch wenn der Rest der Welt den Jemen in Sachen Kaffeeanbau und -produktion nach und nach eingeholt hat, hat sich der Jemen in der Welt der Kaffeespezialitäten auf beeindruckende Weise einen Namen gemacht. Der wilde und unverwechselbare Geschmack seiner Bohnen ist einzigartig und verlockt nach wie vor die Genießer.

Vielleicht liegt es daran, dass die jemenitischen Bauern noch heute ihrer Arbeit so nachgehen, als hätte sich in den letzten 400 Jahren nichts geändert.

Hier gibt es keine Debatte über manuelle oder maschinelle Ernte. Für die Jemeniten ist der einzige Weg, der für den auf den zerklüfteten Berggipfeln wachsenden Kaffee geeignet ist, die 100 % natürliche, selektive Ernte und die Trockenverarbeitung.

Eine Tasse Mocca-Kaffee zu trinken ist etwas Besonderes. Er ist ein koffeinhaltiger Muntermacher, ein Schritt zurück in die Vergangenheit und eine Erinnerung an kulturell aufschlussreiches Handwerk in einem.

Der Mocca-Kaffee ist Weltkulturerbe und  für echte Kaffeeliebnaber:innen ein Begriff mit viel Bedeutung. Daher der Mocca bei unseren Röstungen nicht fehlen. Ein Stück Geschichte, das uns Liebhaber mit jedem Schluck daran erinnert, wie der Kaffee nach Europa, und schließlich in die ganze Welt, kam.  Er wird in der Regel schwarz getrunken und ist geschmacklich durch einen vollen und kräftigen Körper gekennzeichnet.

Seit Jahrhunderten wird er auf die gleiche Weise zubereitet und genossen: in einem Metallkännchen mit einer guten Schicht Bodensatz. Nach Belieben wird er schon beim Brühen gezuckert — damit ein leicht karamellisierter Geschmack entsteht.

Der Mocca von NABER lässt sich aber auch herrlich in einer Bialetti oder klassischen Espressomaschine zubereiten. 

Worin besteht der Unterschied zwischen Filter- und Espressokaffee?

Espressokaffee ist stärker und hat einen runderen Geschmack. Filterkaffee ist milder und hat einen klareren Geschmack. 

Die Herstellung von Filter- und Espressokaffee – ein Vergleich 

Filterkaffee wird üblicherweise in einer Kaffeekanne oder einem Kaffeefilter hergestellt. Dafür wird das Kaffeepulver mit heißem Wasser übergossen und durch den Filter gedrückt. Der fertige Kaffee wird dann in Tassen serviert. Espressokaffee hingegen wird in einer Espressomaschine zubereitet. Dafür wird das Kaffeepulver in die Maschine gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Durch den hohen Druck, der in der Maschine entsteht, wird der Kaffee in weniger als 30 Sekunden zubereitet. Die fertige Tasse Espressokaffee enthält auch meist nur etwa 30 ml Kaffee.

Tipps für die Zubereitung zu Hause

Espresso oder Filter? Was ist beliebter? Espresso ist laut Studien die am meisten konsumierte Kaffeezubereitung in Österreich, Deutschland oder der Schweiz, gefolgt von Filterkaffee. Demnach trinken rund 60 Prozent der Genießer:innen täglich Espresso, während nur noch 37 Prozent Filterkaffee bevorzugen. Das Blatt hat sich also gewendet. 

Der Hauptgrund für die Beliebtheit von Espresso ist die Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel einen doppelten Espresso mit etwas Milch und Zucker zu einem Cappuccino machen. Oder man bereitet einen Espresso con Panna zu, indem man Obers auf den Kaffee gibt. Die Möglichkeiten sind also vielfältig, den ganz persönlichen Lieblingskaffee zuzubereiten. Filterkaffee ist dagegen in der Regel einfacher in der Handhabung und daher auch beliebter bei allen, die keine Zeit oder Lust haben, sich mit der Zubereitung von Espresso auseinanderzusetzen oder dauerhaft Kaffee verfügbar haben wollen – beispielsweise im Büro oder der Werkstatt. Allerdings hat Filterkaffee auch seine Vorzüge: So ist er in der Regel milder im Geschmack und enthält weniger Koffein als Espresso.

Der Weg einer Kaffeebohne – vom Strauch bis in die Tasse

Wo kommt unsere Kaffeebohne her? 

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt und jeder trinkt es aus unterschiedlichen Gründen. Für manche ist es ein wunderbarer Anfang in den Tag hinein, für andere ein Ritual, das alleine oder mit mit Freunden für genußvolle Momente sorgt. Aber woher kommt unsere geliebte Kaffeebohne eigentlich? 

Die Kaffeepflanze ist ursprünglich aus Äthiopien stammend und wurde dort vor etwa tausend Jahren entdeckt. Die Legende besagt, dass ein Hirte namens Kaldi beobachtete, wie seine Ziegen nach dem Verzehr von Beeren von der Kaffeepflanze sich plötzlich sehr aufgeregt verhielt. Interessiert von diesem Phänomen pflückte er selbst einige Beeren und nahm sie mit nach Hause, wo seine Frau sie röstete und aufbrühte. Die beiden mochten den Geschmack und so begann die Geschichte des Kaffees. 

Heutzutage wird die Kaffeepflanze in vielen Ländern angebaut, allerdings überwiegend in Süd- und Mittelamerika. Die Bedingungen hier sind ideal für die Pflanze: warmes und feuchtes Klima, reiche Volcanerböden sowie Schutz vor Wind und Sonne. So gedeiht die Pflanze prächtig und liefert uns jedes Jahr die leckeren Kaffeebohnen.

Welche Rolle spielt die Röstung? 

Wie vielen bekannt, ist Zeit der wichtigste Faktor bei der Röstung von Kaffee. Die industrielle Röstung nimmt in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten in Anspruch, je nach gewünschtem Röstgrad. In der NABER Kaffee Manufaktur verbringen die Bohnen allerdings rund 23 Minuten in der Trommel – das macht unseren Kaffee so unvergleichlich gut, denn wir lassen ihm Zeit, sein Aromabukett langsam zu entwickeln. Während der Röstung wird der Kaffee ständig umgerührt, damit er gleichmäßig geröstet wird. Zu kurz gerösteter Kaffee, also die meisten billigen Industrieröstungen, schmeckt sauer und grasig, während zu lange gerösteter Kaffee bitter und verbrannt schmeckt – das findet man oft bei Hobbyröstereien, die es mit der Langsamkeit zu gut meinen. 

Kaffee oder Schwarztee – zwei im ewigen Kampf gegen Müdigkeit

Kaffee und Schwarztee sind zwei der beliebtesten Getränke, die Menschen weltweit konsumieren. Beide enthalten Koffein, eine Stimulans, die die Aufmerksamkeit und Konzentration fördert. Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen den beiden Getränken. Zum einen enthält Kaffee mehr Koffein als Schwarztee. Zum anderen hat Schwarztee einen geringeren Säuregehalt als Kaffee. Schwarztee hat außerdem im Vergleich zu Kaffee einen geringeren Koffeinanteil. Dafür enthält er aber mehr Gerbstoffe, die laut einer Studie die Wirkung von Koffein verstärken können. 

Der Koffein-Kick macht den Unterschied

Außerdem wird Schwarztee langsamer vom Körper aufgenommen, sodass die Stimulanz über einen längeren Zeitraum hin wirkt. Kaffee hingegen wird schneller absorbiert und die Wirkung des Koffeins setzt daher auch schneller ein. Das bedeutet, dass Kaffee einen stärkeren Stimulans-Effekt auf den Menschen hat und den beliebten Koffein-Kick vermittelt, den wir etwa von einem kräftigen Espresso erwarten. 

Vorsicht bei empfindlichem Magen

Allerdings kann der mitunter höhere Säuregehalt von Kaffee für manche Menschen problematisch sein und zu Magenbeschwerden führen. Deshalb sollten Menschen, die unter Magenproblemen leiden, lieber Schwarztee trinken oder reinen Arabica-Kaffee zu sich nehmen. Unsere Röstung Marco Salvatori ist da die richtige Wahl und in unserem Onlineshop als ESE-Pads oder Nespresso-kompatible Kapseln erhältlich. 

Kurz gesagt, es gibt sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen Kaffee und Schwarztee. Aber am Ende entscheiden wir am besten für uns selbst, welches Getränk bevorzugt wird – und da kommt Kaffee aus Wien mit Geschmack von Welt doch gerade richtig.